ERÖFFNUNGSKONZERT
(Peter Friedrich Ludwig Kulturzentrum Oldenburg)

„DIE NÄCHSTE GENERATION IM ANMARSCH“

Sonntag, 1. Oktober 2017,
19:00 Uhr

Veranstaltungssaal,
Peterstraße 3,
26121 Oldenburg




Karten per Mail:
info@klassik-freunde-oldenburg.de

Karten per Telefon:
0441 36 11 88 11 (Bestellung auf AB hinterlassen)

Karten online:
www.klassik-freunde-oldenburg

Preis: 35,00 € *(inkl. MwSt. 7%: 1,64 €)


* Ermäßigte Kartenpreise:

  • 25,00 EUR ermäßigt für Mitglieder der Vereine KlassikFreunde Oldenburg e. V., Albert Dietrich Gesellschaft e. V. und KulturVorOrt e.V.
  • 50% Ermäßigung für Schüler, Studenten, Auszubildende

Ermäßigte Karten können Sie nur telefonisch oder direkt in unserer Geschäftsstelle buchen und kaufen!


TEIL 1

6 Gesichter des Mr. BACH
hinreißend. mutig. bewegend. einfach anders klassisch.
Gunel Mirzayeva (Klavier)

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Aria – Variation nr.14 aus Goldberg - Variationen BWV 988
Ouverture – Courante – Gigue aus Partita nr.4 D-Dur BWV 828
Sinfonia G-Dur BWV 796 - Sinfonia g-moll BWV 797
Allemande – Sarabande aus Französische Suite nr.6 E-Dur BWV 817
Präludium & Fuge E-Dur BWV 854 aus Wohltemperiertes Klavier Band 2
Allemande – Gavotte aus Englische Suite nr.3 g-moll BWV 808

Gunel Mirzayeva
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Gunel Mirzayeva (Klavier)

Durch erfolgreiche Auftritte ist die junge Pianistin in ihrer Wahlheimat London längst kein Geheimtipp mehr und genießt das Ansehen einer außergewöhnlichen Persönlichkeit.

In Oldenburg ist sie ebenfalls bekannt und wird in ihrer steilen Karriere seit 2010 mit großer Begeisterung verfolgt. Kein Wunder - selbst in der illustren Musikerwelt ist Gunel Mirzayeva ein Unikum. In Baku geboren und sehr früh als Talent erkannt, wurde sie mit 17 Jahren von einer Stiftung aus England zum Studium an der Guildhall School of Music & Drama in London auserwählt und mit einem beachtlichen Stipendium bedacht. Dort bestand sie im rasanten Tempo den Master mit Konzertexamen, welchen sie zwei Jahre später an der Westminster University mit dem Musikmanagement Master ergänzte. Das Erreichte führte zur Einladung an der Promotion zum Thema `Musik des Orients und die westeuropäische Klassik´ zu arbeiten.

Dennoch liegt der berufliche Mittelpunkt der Künstlerin im Konzertieren. Und obwohl sie mit fulminanter Virtuosität und enormer Ausstrahlung gesegnet ist – oder gerade deshalb – wählt sie im Ozean der Musikrichtungen nicht die Tastenvirtuosen-Triumphe. Seit über zehn Jahren fällt ihr Hauptinteresse auf die Musik von Johann Sebastian Bach. Programme mit Bachs Musik sind einerseits eine Leidenschaft und gleichwohl die stärkste Anregung zur Weiterentwicklung dieser extravaganten klassischen Künstlerin.

PAUSE

TEIL 2

THE TWIOLINS progressive classical music
Einfach mal die Fenster aufmachen und frischen Wind in die Klassikszene lassen!

Metamorphosis - Alexander Gonobolin (*1953, Ukraine)
Carpathian - Dawid Lubowicz (*1981, Polen)
Maha Nada - Sebastian Sylla (Deutschland)
Ich glaub’, es gibt Regen - Rebecca Czech (*1983, Deutschland)
Doch Laub und Wolken unter Nacht - Johannes Söllner (*1983, Deutschland)
A fly‘s life and decline - Judit Varga (*1976, Ungarn)
Orient Express - Tonio Geugelin (*1991, Deutschland)

Marie Luise und Christoph Dingler
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Marie Luise und Christoph Dingler (Violinduo)
THE TWIOLINS sind die Pioniere der neuen Strömung ‚progressive classical music‘ und sorgen weltweit für Aufsehen und Euphorie in den Konzertsälen. Ohrverwöhnende Harmonik, weitgreifende Melodielinien und exzentrisch pulsierende Rhythmen sind das Markenzeichen ihrer Musik, bei der Klassik, Avantgarde, Minimal Music und ArtPop zu einem rauschenden Klangkosmos verschmelzen.

Seit ihrem 12. Lebensjahr teilen sich die beiden Geschwister die Bühne. Zusammen haben sie zahlreiche Preise gewonnen und weltweit über tausend Konzerte gegeben. 2009 gründeten sie einen eigenen Kompositionswettbewerb mit mittlerweile über 500 Teilnehmern aus 50 Nationen. Alle drei Jahre entsteht so ein neues, einzigartiges Repertoire, das die kreative Spitzenleistung der aktuellen Komponistengeneration repräsentiert.

Es ist Musik am Puls der Zeit, die abenteuerlustig und wild, aber auch zart und säuselnd sein kann. Sie will nichts beweisen, keine Konventionen brechen, sondern einzig und allein begeistern und genau das macht sie so revolutionär und unangepasst. Wie eine universelle Sprache berührt sie das Innerste des Menschen und beflügelt die Twiolins, ihr immer wieder aufs Neue Gehör zu verschaffen: Im perfekten Zusammenspiel, mit technischer Präzision und voller Leidenschaft.

Die Geschwister Marie Luise und Christoph Dingler sind Spezialisten der Gattung Violin Duo. In einem musikalischen Umfeld aufgewachsen – der Großvater Kapellmeister, die Mutter Kantorin und Cembalistin – haben sie durch den gemeinsamen Lebenslauf und das beständige gemeinsame Proben ein höchstes Maß an Zusammenspiel und eine einzigartige Klangidentität erreicht. Dass sie dabei nicht nur das vorhandene Repertoire perfektionieren, sondern auch die Tradition des Violin Duos in das Hier und Jetzt übersetzen, ist für beide eine besondere Leidenschaft und ihr wichtigstes Anliegen.
Beide begannen mit sieben Jahren Violine zu spielen und nahmen bereits vier Jahre später als Violin Duo bei „Jugend musiziert“ teil, wo sie in den folgenden Jahren sechsmal den ersten Bundespreis gewonnen haben. Sie sind Preisträger der Adolf Metzner Stiftung, der Heinrich Vetter Stiftung, des Kiwanis Club, des Bruno Herrmann Preises, des Europäischen Musikwettbewerbs und des Internationalen Violin-Wettbewerbs Hofheim, u.a. Beide studierten Violine bei Prof. Bratchkova an der Musikhochschule Mannheim (Diplom Künstlerische Ausbildung und Solistische Ausbildung) und geben seitdem ihr Wissen an nachfolgende Generationen weiter.

Solistisch traten sie u.a. mit der Deutschen Radio Philharmonie, der Philharmonie Baden Baden, dem Brandenburgischen Staatsorchester, dem Württembergischen Kammerorchester, dem Orquestra Simfònica del Vallès (Barcelona), dem New Ideas Chamber Orchestra (Litauen), den Mannheimer Philharmonikern und dem Kurpfälzischen Kammerorchester auf und wurden mehrfach im nationalen und internationalen Funk und Fernsehen übertragen (SWR, SWR2, RBB, Center TV, Desh TV u.v.a.).

Sie konzertierten international in Spanien, Italien, Frankreich, Litauen, Österreich und Schweiz sowie in Indien, Bangladesch, Türkei, Tunesien und sind bei nationalen und internationalen Festivals u.a. Kultursommer Nordhessen, Weilburger Schlosskonzerte, Villa Musica, Musikerlebnis München, Podium Festival Esslingen, Kintai Music Festival Litauen, Salonfestival Essen, Rheinischer Frühling u.a. aufgetreten.

PAUSE

TEIL 3

Bilder in Tönen
Rhythmus, Melodien, Emotionen im Klang ohne Drang

Reflections and dreams Ney Rosauro (*1952)
Wie der Titel verrät, ermutigt der brasilianische Komponist die Zuhörer zum Innehalten und in Träumereien versinken.

A little prayer Evelyn Glennie (*1965)
Ein 1990 geschriebener Choral der bekannten schottischen Schlagzeugerin Evelyn Glennie. Erleben Sie diese besondere Musik, wie auch die taube Komponistin Klänge sie wahrnimmt: spürend mit dem ganzen Körper.

Piano meets vibes Jens Schliecker/Nils Rohwer
Mit dem Vibraphon als neuer Klangfarbe wird es etwas jazziger, ein Originalwerk für diese Besetzung.

Sonate für Marimba und Klavier Peter Tanner (*1936)
Eine klassische Komposition für Marimba und Klavier in zwei kontrastreichen und farbenfrohen Sätzen.

Rhapsody in blue George Gershwin (1898-1937) arr. Linda Maxey
Zum Abschluss Gershwins bekanntestes Werk in neuer Klangversion.

Elisaveta Ilina und Sönke Schreiber
(Zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Elisaveta Ilina (Klavier)
Sönke Schreiber (Marimba/Schlagwerk)

Zwei wohltemperierte Instrumente treffen aufeinander und gehen eine spannende Beziehung ein. Warme, erdige Klangwolken der Marimba paaren sich mit klaren, präzisen Anschlägen des Klaviers. So entstehen vielfältige Farbnuancen und lassen das Gehörte neu empfinden: klangvolle Bilder, mitreißend, rhythmisch pulsierend, dann wieder schwebend und voller Leere, das sind neue Wege in der Kammermusik. Mit weiteren Schlaginstrumenten wie Vibraphon, Trommeln & Co. wird die Farbvielfalt ergänzt.
Die Pianistin Elisaveta Ilina und der Schlagwerker Sönke Schreiber setzen in diesem Ensemble ihre Vorstellungen von Klang und Farbe um. Sie bedienen sich aus unterschiedlichen Musikstilen und lassen ein vielfältiges Programm entstehen. In mittlerweile über 200 Konzerten waren die Musiker unter anderem zu Gast beim Schleswig-Holstein Musik Festival, auf Schloss Salzau und in der Laeiszhalle Hamburg. 2016 wurde die erste CD mit Mussorgsky’ s „Bilder einer Ausstellung“ produziert.

Elisaveta Ilina
Die gebürtige Sankt-Petersburgerin erlebte mit fünf Jahren ihren ersten Klavierunterricht. Schon als Kind nahm sie an Wettbewerben teil und hatte erste Erfolge im Wettbewerb „Interpretation der Bach-Werke“. Nach Abschluss mit Auszeichnung an der Musikfachschule „Mussorgsky“ wechselte Elisaveta Ilina ihren Wohnsitz nach Hamburg. Im Jahr 2005 begann sie das Studium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Zusätzlich belegte sie einen weiteren Studiengang, der sich mit Bewegung und Improvisation in der Musik auseinandersetzt. Anschließend setzte die Musikerin ihr Klavier-Masterstudium an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover fort. Nun unterrichtet sie bereits selbst: Im Unterricht an der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg und im Lehrauftrag an der Hochschule für Künste Bremen vermittelt sie ihre eigenen musikalischen Vorstellungen. Elisaveta Ilina ist Finalistin des Wettbewerbes Musikpädagogik der deutschen Musikhochschulen und Stipendiatin der Yehudi-Menuhin und Paul-und-Helmi-Nitsch-Stiftung.

Sönke Schreiber
Das Schlagwerk ist durch die Vielfalt der Instrumente und Klangfarben so unergründlich, dass es ein ganzes Musikerleben füllen, begleiten und herausfordern kann. Sönke Schreiber ist dieser Faszination früh verfallen. Seinem Verlangen nach Wissen und Perfektion folgend, studierte er klassisches Schlagwerk an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. In dieser Zeit entstanden kreative Ideen die vielfältigen Schlagzeuginstrumente in unterschiedliche Formationen und Projekte einzubringen. Parallel suchte Sönke Schreiber bei den Philharmonikern Hamburg und in weiteren professionellen und nichtprofessionellen Orchestern Erfahrungen und Inspirationen.

Als Solist konzertierte Sönke Schreiber mit dem 1. Marimba - Konzert von Ney Rosauro und mit dem Konzert für Marimba, Vibraphon und Orchester von Darius Milhaud. Daraufhin folgte die CD-Einspielung des Rosauro-Konzertes. In weiteren Solokonzerten kamen das Paukenkonzert von Philip Glass und die Marimba -Konzerte von Emmanuel Séjourné und Anders Koppel zur Aufführung. Bei Elbtonal Percussion, dem fulminanten Schlagzeugquartett aus Hamburg, ist er seit 2012 Mitglied und konzertiert viel in Deutschland und im Ausland. Nun profitieren von seinem Wissen und Können auch die Studenten - ein Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg ergänzt seine umfassende Tätigkeit.


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